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Wie kommen wir wirtschaftlich aus der Corona-Krise wieder heraus?
Einfach ganz nach Bedarf Schulden machen, Geld drucken und die Nullzinspolitik ewig fortsetzen?

Nach Corona wird nichts mehr so sein wie vorher! Allein schon wegen der gigantischen Neuverschuldung nicht. Viele Bundesbürger machen sich über die Herkunft des Geldes keine Gedanken, meinen, es sei doch genug davon da. So wird es von Politik & Medien auch gerne vermittelt. Als wenn man nur die Druckerpressen anwerfen müsste und alles sei geritzt. Aber so einfach ist das nun einmal leider nicht. Es wird schon bald heftige Verteilungskämpfe geben, falls nicht sogar unser global vernetztes Finanzsystem (allen voran der Euro) kollabiert.

 

Kommt die zu erwartende Pleitewelle erst nach der Bundestagswahl?
Um Firmen "mehr Zeit zur Sanierung zu geben", brauchen wegen Corona in Not geratene Betriebe derzeit keine Insolvenz anmelden. Das Moratorium gilt rückwirkend ab 31. Dezember 2019 - derzeit ohne konkrete Zeitbefristung. Es gibt Bestrebungen, die Insolvenz-Antragspflicht bis auf Ende 2021 auszusetzen. Ebenso soll das Ende des Kurzarbeitergeldes hinausgezögert und die staatlichen KfW-Stützungskredite sollen auch erst ab 2022 zurückgezahlt werden. Wie es ausschaut, haben viele Politiker eine panische Angst vor einer schon bald einsetzenden Pleitewelle. Denn die würde natürlich auf die anstehende Bundestagswahl im Herbst 2021 einen gewaltigen Einfluss haben. Deshalb wird bis zur Bundestagswahl so getan, als hätte man alle wirtschaftlichen Probleme im Griff, als sei alles im grünen Bereich.

 

Ohne Einsicht, ohne allmähliche Abkehr vom globalen Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumping kann die Coronakrise niemals überwunden werden!
Gigantische Billiggeldschwemmen und Euro-Hilfspakete nutzen wenig, werden nicht die zahlreichen gravierenden Lebenslügen der Vergangenheit (bezüglich EU, Globalisierung, Kasinokapitalismus usw.) in der Öffentlichkeit debattiert und enttarnt.
Eine über Politik & Medien verbreitete konzernfreundliche Propaganda hat es im Laufe der Jahrzehnte vermocht, perverse Ideologien als selbstverständlich und alternativlos darzustellen. Sogar linke Politiker fallen auf die hinterlistigen Verschleierungen, Tricks und Beschönigungen (irreführende Statistiken) herein. Es ist leider so: Werden Parolen tausendfach wiederholt, nimmt auch der kritischste Mensch sie irgendwann als gegeben hin. Selbst wenn diese Thesen reines Teufelswerk sind und sich bei ausgiebiger Analyse als absolut falsch und verlogen erweisen.

 

Schon vor Corona sanken die Löhne.
Und was erwartet uns jetzt?

Das seltsame Phänomen wird selbst in Coronazeiten noch tabuisiert!
Die spannendste und zugleich brisanteste Frage, die allen Nachdenklichen seit Jahrzehnten auf den Nägeln brennt, lautet: "Wie kann es angehen, dass seit 40 Jahren im deutschen Exportwunderland die realen Nettolöhne und Renten sinken, obwohl sie sich doch wegen der genialen produktiven Fortschritte zumindest verdoppelt haben müssten?". Aber diese Frage aller Fragen scheint nicht einmal die Edelpresse zu interessieren. Wo bleibt da die 4. Gewalt, als die die Medien immer wieder bezeichnet werden?

 

Kasinokapitalismus statt Marktwirtschaft - das muss aufhören!
Wie kann es angehen, dass sogar linke Politiker zuschauen, wie die Global Player immer mächtiger werden? Wie kann es sein, dass sich westliche Demokratien von Wirtschaftsgiganten erpressen und nach Strich und Faden veräppeln lassen? Die 100 größten Aktienkonzerne (70 bis 80 % davon in den USA beheimatet), bringen es bereits auf eine Marktkapitalisierung von 20.000 Milliarden Euro. Nur wenige dieser Marktbeherrscher zahlen in ihren Kunden- und Absatzmärkten angemessene Steuern. Und unsere etablierten Volksvertreter schauen gelassen zu. Schon seit Jahrzehnten! Und sie befeuern diesen Aktienhype sogar noch! Durch die absurde Nullzinspolitik!
Warum verabschieden unsere Delegierten Gesetze, die im Land völlig unfaire Wettbewerbsbedingungen schaffen? Wie sollen sich nach Corona noch mittelständische Unternehmen langfristig behaupten können?
Wie soll unter den unfairen Bedingungen des globalen Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumpings eine soziale Marktwirtschaft funktionieren? Übermächtige Weltkonzerne und Pensionskassen haben die Weltherrschaft übernommen, weil Politiker und Journalisten von deren Lobbyisten sich haben einlullen (oder kaufen) lassen. Und trotz Corona ist eine Besserung nicht in Sicht. Weil die Verantwortlichen weitgehend belehrungsresistent sind und sich immer noch an alte Vorurteile und Irrlehren klammern. Weil sie sich an die seit 1980 sinkenden Reallöhne und steigenden Arbeitslosenzahlen gewöhnt haben.

 


"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung überwunden werden müssen. Eine sachlich-neutrale Streitschrift, die ganz neue Perspektiven aufzeigt.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro
Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.bod.de oder auch über den stationären Buchhandel.

 

Im 3. und letzten Kapitel des Buches weisen über 60 Reformvorschläge den Weg in die Zukunft!
Ob Wirtschaft, Demokratie, Umweltschutz und Nachhaltigkeit - die Menschheit (und somit auch Deutschland und Europa) stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Wenn wirklich etwas bewegt werden soll, wird man um eine sachliche Debatte über die im Coronabuch vertretenen Ideen, Ansichten und Konzepte nicht umhin kommen. Es handelt sich dabei ausschließlich um leicht realisierbare Maßnahmen, die miteinander harmonisieren und ohne internationale Abkommen und Demontage des allgemeinen Wohlstands auskommen.
Das Coronabuch liefert zudem allumfassende, leicht verständliche Erklärungen für das raffinierte Zusammenspiel der derzeitigen kontraproduktiven Kräfte und Strömungen. Es überzeugt durch seine stichhaltigen Argumente. Es zeigt auf, wo angesetzt werden müsste, um unsere Welt nachhaltig zu ändern.
"Die Wandlung Deutschlands nach der Coronakrise" bietet ein plausibles Gesamtkonzept und verliert sich nicht in widersprüchlichen, realitätsfernen Einzelmaßnahmen und abgehobenen Visionen und Phantastereien. Das Buch erweist sich als Fundgruppe voller Ideen und Anregungen für Leute, die gerne selbst nachdenken, im respektvollen Dialog mit anderen nach Lösungen suchen und nicht wie die Lemminge dem herangezüchteten Mainstream hinterherlaufen.

 

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

Die Demokratie lebt von der Gegenrede. Und eine repräsentative Demokratie braucht eine echte Opposition!
Manfred Julius Müller ist kein fanatischer Sympathisant oder Mitglied der AfD - an der populistischen Hetzkampagne gegen die AfD beteiligt er sich jedoch nicht. Die öffentliche Ächtung der in den Grundsatzfragen (Euro, Billiggeldschwemme, Nullzinspolitik, Willkommenskultur, innereuropäisches Lohn-, Steuer-, Ökologie- und Zinsdumping) einzigen Opposition hält er für keine Heldentat, sondern für einen schweren antidemokratischen Sündenfall.




Das droht uns, wenn weiterhin keine Lehren aus der Vergangenheit gezogen werden:

Um die EU, den Euro und das innereuropäische und globale Lohndumpingsystem zu retten, wird man vermutlich wieder auf die üblichen, Notlösungen zurückgreifen. Was längerfristig betrachtet verheerende Folgen haben wird.

Schuldenschnitte:
Das wurde bereits vor gut zehn Jahren an Griechenland erprobt. Kostete die Euro-Partnerländer am Ende über 100 Milliarden Euro. Wobei damals immer wieder betont wurde, dass ein großes Land wie Italien nicht hätte gerettet werden können.

Staatspleiten:
Werden immer wieder weltweit durchexerziert, ohne dass in den Medien darüber groß berichtet wird. Wird ein Staat zahlungsunfähig, müssen die Gläubiger halt auf ihre Forderungen verzichten. So ist das nun einmal. Da die Euro-Staaten sich über die EZB quasi selbst refinanzieren, können sie eigentlich gar nicht Pleite gehen. Aber es droht dann eine hohe Inflation, eine indirekte Geld- und Vermögensvernichtung.

Billiggeldschwemmen:
Seit etwa zehn Jahren versuchen die Euro-Staaten mit dieser Masche, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Aber man verstrickt sich dabei immer weiter im tiefen Sumpf der Unmoral und Gesetzlosigkeit.

Hyperinflationen:
Nach dem 1. Weltkrieg meinten genau wie heute manche Experten, es werde mangels Kaufkraft zu einer Deflation in Deutschland kommen. Am Ende aber gab es das Gegenteil, eine Hyperinflation. Ein Brot kostete im Dezember 1923 vierhundert Milliarden Reichsmark.

Währungsreformen:
Davon gab es im vergangenen Jahrhundert immerhin drei in Deutschland (1923, 1948, 1990).

Ausbau der Minuszinspolitik:
In den USA stieg die Inflationsrate im Juli 2021 bereits auf 5,4 %. Der Leitzins der EU liegt immer noch im Minusbereich. Theoretisch könnte also auch Deutschland über Staatsanleihen Billionen neuer Schulden machen, die er erst in Jahrzehnten zurückzahlen muss - und zwar mit einem Abschlag (negative Leitzinsen). In 30 Jahren hätten sich bei anhaltender Nullzinspolitik von zehn Billionen Euro Staatsschulden bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von fünf Prozent 78 % der Summe in Luft aufgelöst. In zehn Jahren wären bereits 40 % der Staatsschulden weginflationiert worden. Ein geradezu verführerisches, märchenhaftes System. Oder etwa doch nicht, wenn man an die Spätfolgen denkt?

Vermögensabgaben:
Wer ständig mit Erbschafts- und Vermögenssteuern jongliert, betreibt puren Populismus. Denn höhere Einnahmen aus diesen Quellen beruhen in der Regel auf Milchmädchenrechnungen. Auf Dauer führt eine zu hohe Abgabenlast zu einer Vertreibung der Vermögenden und Eliten. Der Volkswirtschaft würde damit ein erheblicher Schaden zugefügt.

Steueranhebungen:
Vor Wahlen werden gerne wohlfeil Steuersenkungen angekündigt, die sich dann nach der Wahl als unfinanzierbar erweisen. In meinen Büchern habe ich aufgezeigt, wie man Großkonzerne, die ihre Gewinne so ungeniert in Steueroasen verschieben, auf elegante Weise in die Pflicht nimmt. Aber unsere ach so bürgernahen Volksvertreter wollen davon offenbar nichts wissen.

Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge:
Manche Politiker liebäugeln sogar damit. Dabei ist die Finanzierung der Sozialkassen über lohnbezogene Versicherungsbeiträge ein absoluter Wahnsinn. Weil dieses System den Faktor Arbeit bestraft. Angesagt wäre eine schrittweise Umfinanzierung der Sozialkassen (allmähliches Absenken der Beiträge und eine Gegenfinanzierung über Zölle und höhere Konsumsteuern).

Kürzungen der Renten, Sozialhilfen usw.:
Das steht uns bevor, wenn kommende Regierungen sich intelligenten Problemlösungen verweigern. Wenn sie also weiter an ihren radikalen Ideologien (Transferunion, Minuszinspolitik, Billiggeldschwemme, globales Lohn-, Zins- und Zolldumping, hohe Zuwanderung usw.) festhalten.

 


Jetzt sind Sie gefragt! Wie beurteilen Sie die Lage?
(Sie können auch mehrere Antworten anklicken)

 

Ich sehe keine schweren Probleme und auch keine Pleitewelle auf uns zukommen.

 

Natürlich haben Corona und die Kosten der Energiewende erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Die realen Nettolöhne und Renten werden weit stärker sinken als bisher.

 

Ich denke, die EZB wird genügend Neugeld generieren und über den Nullzins bei ansteigender Inflation die Staatshaushalte sanieren. Ich wüsste nicht, warum dieses System kollabieren sollte.

 

Ich denke nicht, dass es angesichts eines sinkenden Wohlstands zu Protesten und Unruhen in der Bevölkerung kommt. Weil schließlich die Regierungen über das Staatsfernsehen sämtliche Maßnahmen rechtfertigen werden.

 


Impressum

 Neue Konzepte braucht das Land!
Einleuchtende Konzepte, die jedes souveräne Land ohne internationale Abkommen rasch einleiten kann. Konzepte auf der Basis erkannter Grundsatzfehler der Vergangenheit. Konzepte, die jeder vernunftbegabte Bürger leicht nachvollziehen kann. Denn kein Staat kann auf Dauer über eine zerstörerische Billiggeldschwemme/Nullzinspolitik über seine Verhältnisse und von der Substanz leben. Irgendwann fliegt der ganze Schwindel auf, bricht das Kartenhaus in sich zusammen.